Stiftung

St. Michael Stelle ist heute …

… eine lebendige Gemeinde mit einem breiten Angebot für alle:

  • für die Kleinen – Kindergottesdienst: Geschichten, Singen, Spaß, jährliche Freizeit
  • für die Mittleren – KU4-Unterricht und Spielnachmittage, Kinderchor
  • für die Größeren – die X-Gruppen, Gottesdienste von Jugendlichen für Jugendliche mit Band und Theater
  • für die Großen – ansprechende Gottesdienste, Chor, Bibelstunde, Singkreis, Frauenkreis, Israelkreis, Glaubenskurse, Vorträge
  • für die Weisen – Seniorennachmittage, Mittwoch-Club, Geburtstagscafe, Seniorenfreizeit, Ausflüge und Theaterbesuche
  • für Alle – Familiengottesdienste, Posaunenchor, Taizéandachten, Sommerfest, Kirchencafé, Adventscafé
  • und mehr.

… und morgen?

Die Landeskirche muss kürzen. Die Mittel fehlen. So ist unsere Diakonenstelle ab Mitte 2011 zur Hälfte gestrichen worden Was kann dann noch angeboten werden?  Das war die Frage vor der wir Ende 2008 standen.

Wir haben uns dafür entschieden, selbst die Initiative zu ergreifen.

Wir haben am 25.08.2008 beschlossen, die Stiftung St. Michael zu gründen  und sie mit einem Startkapital von 10.000 Euro ausgestattet.

Warum eine Stiftung? Welche Ziele hat dieses Projekt?

Stellenplanung und Zukunftssicherung einer Gemeinde erfordern eine langfristige Planung. Spenden, die durch Fördervereine eingeworben werden, stehen zwar sofort in vollem Umfang für den Spendenzweck zur Verfügung; sie schaffen aber keine Planbarkeit für die Zukunft. Eine Stiftung ist langfristig angelegt. Gleich einem jungen Baum soll sie wachsen und über Generationen Früchte tragen. D.h. ihr Kapital wird nicht verbraucht, nur die Zinsen dürfen für den guten Zweck eingesetzt werden. Ein Kuratorium, die Stifterversammlung und die Landeskirche wachen über die Verwendung der Mittel. Zustifter sehen vor Ort, was mit ihrer Hilfe geschieht.

Wie werden diese Ziele erreicht?

  • Die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers hat die Stiftungs-Satzung am 20.11.2008 genehmigt. Das war der Start.
  • Der Kirchenvorstand und die Stifterversammlung haben ein Stiftungskuratorium berufen.
  • Ehrenamtliche und Freunde der Stiftung haben einen großen Kreis von Botschaftern unserer Stiftung gebildet, die unser gemeinsames Anliegen aktiv vertreten.
  • Eine Vielzahl großartiger Musiker und andere Künstler, viele Orchester und Chöre haben in St. Michael  ein begeisterungsfähiges Publikum gefunden. Sie sind uns in vielen Benefizaktionen freundschaftlich verbunden. So konnte die Stiftung kräftige Impulse für das Steller Kulturleben setzen – ein Gewinn für die Steller Bürger.
  • Stand 31.12.2016 hat die Stiftung bereits ein Kapital von 600.000EURO erreicht. 662 Zustifter haben dazu beigetragen.  Aus den Zinserträgen    konnten in 2016  10.902  EURO für die Diakonenstelle verwendet werden. Zusammen mit Veranstaltungserlösen und Spenden trägt die Stiftung  den Gemeindeanteil an der Diakonenstelle  in einer Mischfinanzierung.
  • Mit Briefen an alle Gemeindemitglieder, durch Einbindung der Presse, durch Flyer, viele Einzelgespräche und   Veranstaltungen,   wird um Zustiftungen geworben und über den aktuellen Stand berichtet.
  • Eine Vielzahl von Zustiftungen und Spenden aus besonderen Anlässen (Jubliäen, runden Geburtstagen etc.) zeigt uns, dass die Stiftung als eine „Gute Sache vor Ort“ angekommen ist.
  • Die jährliche Stifterversammlung, das Stiftungskuratorium sowie die Aufsichtsorgane Kirchenkreis und Landeskirche wachen über ordentliche, satzungsgetreue Mittelverwendung.

Finanzplanung

    • Im Jahr 2008 erhielten wir zu den eigenen 10.000 Euro Startkapital bereits Zustiftungen von 18.000 Euro.
    • Ab 2012 konnten wir, ermutigt durch den bisherigen Erfolg der Stiftung, in Nachfolge von  Ewald Nill, der in den Ruhestand gegangen ist, einen neuen Diakon mit ganzer Stelle gewinnen. Ab 15. Juli 2015 hat mit Patrick Oeser ein neuer dynamischer Jugenddiakon diese Aufgabe übernommen. Bis Mitte 2016 absolviert er sein Anerkennungsjahr unter der Obhut des Kirchenkreises Winsen mit anteiliger Finanzierung von Kirchenkreis und Stiftung. In den vier Folgejahren ist die Landeskirche im Rahmen eines Förderprogramms für Jungdiakone mit erst 80, dann 60, 40 und schließlich 20%  an den Gehaltskosten beteiligt. Das gibt der Stiftung Gelegenheit, angesichts vorübergehend niedriger Zinsen den Kapitalstock weiter aufzubauen.
  • Beim Start der Stiftung Ende 2008  konnten wir noch von einer durchschnittlichen Verzinsung von 3,5% ausgehen. Da hätten wir das   angestrebte Stiftungskapital in Höhe von 780.000 Euro zur Deckung einer halben Diakonenstelle voraussichtlich im Jahr 2018 erreicht.  Jetzt  ist von einer längeren Ansparphase und  einem höheren Kapitalbedarf auszugehen. Das derzeitig  historisch tiefe  Zinstal wird aber erfahrungsgemäß nicht ewig andauern. Das Gesamtkonzept wird dadurch nicht in Frage gestellt. Wenn auch mit großer Mühe, leistet die Stiftung schon jetzt einen erheblichen Anteil im Rahmen einer Mischfinanzierung aus Zinsen und Veranstaltungserlösen nebst Spenden.
  • Sämtliche Kosten trägt die Kirchengemeinde, so weit sie nicht von Sponsoren übernommen werden. Jeder gestiftete Euro kommt ohne Abzug der Stiftung zu Gute.

Wer ist daran beteiligt?

  • die Mitglieder des Kirchenvorstandes (in alphabetischer Reihenfolge): Jürgen Albrecht, Thomas Burmester, Dr. Eduard Fetter, Birgit Gauda, Pastor Kai-Uwe Hecker, Brigitte Hillebrecht,  Martin Menke, Martin Weniger, Fabian Witte
  • Diakon i. R. Ewald Nill
  • Wilfried Staake als Fundraisingfachmann des Kirchenkreises und der Landeskirche
  • Das aktuelle Stiftungskuratorium: Pastor Kai-Uwe Hecker, Diakon i. R. Ewald Nill,  Lutz Hannemann, Friedrich Lackmann und Dr. Eduard Fetter

So kann man helfen …

  • man kann einen Beitrag auf unser Konto einzahlen oder einen Dauerauftrag einrichten.
  • bei besonderen Anlässen (Jubiläen, Geburtstage) für unsere Stiftung sammeln.
  • andere zum Stiften anregen.
  • Durch ein Vermächtnis zugleich Erinnerung und Zukunft sichern.
  • Wie auch immer: Ob Geld, Zeit oder gute Ideen – alles ist willkommen.

Unsere Gemeinde hat schon früher viel bewegt:

1868 haben Steller Bürger gegen große Widerstände und weitgehend auf eigene Kosten den Bau unser St. Michaelis-Kirche durchgesetzt.

  • 1965 – 1968 wurde mit viel persönlichem Einsatz und Bürgerbeteiligung ein Gemeindezentrum mit Pfarrhaus geschaffen. Zugleich wurde die hundert Jahre alte Kirche renoviert, erweitert und mit einer neuen Orgel ausgestattet.
  • 1989 konnte der Kindergarten gebaut werden.

Heute gibt es gute Gründe zu stiften

Sie wollen, … dass die Arbeit mit den Kleinen, den Mittleren, den Größeren, den Großen und Weisen – kurz: mit Allen – weiter geht. … dass Glaube und christliche Werte weiter feste Bestandteile unseres Lebens bleiben – mit Raum für Tradition und neue Ideen. Sie haben Glück und Erfolg gehabt und geben etwas von dem weiter, was Sie selber im Leben bekommen haben. Der Staat fördert Ihre Hilfe durch Abzugsfähigkeit bei dem zu versteuernden Einkommen.             Und: In der Zeit vom 1.Juli 2017 bis zum 30. Juni 2019 fördert die Landekirche in einem neuen Bonusprogramm „Aus 3 mach 4“ mit einem Zuschuss von 33% jede neue Zustiftung bis zu einer Gesamtgrößenordung von 120.000 EURO – eine sagenhafte Verzinsung.

Ansprechpartner sind

Pastor Kai-Uwe Hecker Tel. (04174) 71 23 91 Email:  ku.hecker@t-online.de
Diakon Ewald Nill Tel. (04174) 59 96 93 Email: Ewald.Nill@gmx.de
Dr. Eduard Fetter Tel. (04174) 31 36 Email: ehfetter & t-online.de
Friedrich Lackmann Tel. (04174) 3119 Email: Friedrich-lackmann@t-online.de

Stiftungskonto

Stiftung St. Michael Sparkasse Harburg-Buxtehude:

IBAN:  DE18 2075 0000 00130 99 130
BIC:    NOLADE21HAM

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