Sänger und Liedermacher Wolfgang Rieck in Stelle – ein überzeugender Auftritt

Unter dem Titel „Die Liebe-wohin mit der Sehnsucht?“ war es am 23. September 2018  das Debüt eines neuen Programms. Mit diversen Gitarren, Banjo, Ziehharmonika, Meerestrommel und Mini-Spieluhr im Gepäck – „keine Angst, ich spiele immer nur ein Instrument zugleich“- zog er schnell sein Publikum in den Bann.

Als Rostocker Jung in der DDR aufgewachsen, zog es Rieck zunächst als Matrose aufs Meer. Freiheit schnuppern. Doch schon früh entdeckte er, inspiriert von den Beatles, seine Liebe zu Musik und Poesie. Fast zwei Jahrzehnte Folk-Duo Piatkowski & Rieck, danach einige Jahre mit Liederjahn und Henning Venske in Funk und Fernsehen, und seither mit fünfzehn Solo-Programmen für Groß und Klein unterwegs.

Eigene anspruchsvolle Texte, von ihm vertonte Gedichte von Theodor Kramer und Francois Villon, dazu Mecklenburger Platt. Es war eine bunte Palette, bei der sich alles um Liebe drehte, erfüllte und unerfüllte.  Die Maus im Fernrohr aus einem der Rieckschen Kinderprogramme, das Lied von der Liebe im Schnee, der Weltschmerz der beiden Leuchttürme von Warnemünde und Gedser, die nicht zueinander finden können, das Hochzeitslied von Mendelson-Bartholdy auf der Minispieluhr, Sonett für das Hochzeitspaar H. & W. Klar, dass auch das plattdeutsche Dat du min Leevste büst und Se danzt zu einer Plastik von Ernst Barlach nicht fehlen durften. Gerade zu den Werken dieses Bildhauers und Schriftstellers hat Wolfgang Rieck eine besondere Nähe entwickelt.

In der Pause hatte man reichlich Gelegenheit, bei Stiftungswein und kleinen Leckereien Liebenswertes auszutauschen. Mit dabei war Wilfried Staake, selbst plattdeutscher Liedermacher und Sänger, der uns als Stiftung Wolfgang Rieck wärmstens empfohlen hatte. Danke Wilfried.

So war es eine gelungene Premiere für ein ebenso amüsantes wie nachdenkliches Programm, vielleicht in mancher Lesung ein wenig lang geraten. Mit einem Schlaflied, begleitet vom Meeresrauschen verabschiedete Wolfgang Rieck sein begeistertes Publikum. Liebe und Glück sind Geschwister. Wie sagte doch Albert Schweizer: „Liebe ist das einzige Gut, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“

Dass wir diesen Abend in Stelle zu Gunsten der Stiftung St. Michael veranstalten konnten, war der Sparkasse Harburg-Buxtehude zu danken. Auch hier ein glückliches Miteinander und Füreinander.

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