„Nimm mich mit Kapitän auf die Reise“ – Der Shanty-Chor „DE TAMPENTREKKER“ begeisterte wieder in St. Michael Stelle

„Leinen los“ hieß es am Samstag, dem 26. Oktober, als die Matrosen des aus Funk und Fernsehen bekannten Chores mit dem Tampen, dem dicken Festmacherseil, auf den Schultern in die vollbesetzte Kirche eingezogen waren. Alte Zeiten, als die stolzen Segelschiffe die Weltmeere beherrschten, wurden wieder lebendig. Schon nach wenigen Takten unter der Leitung des jungen Chorleiters Tim Hußmann am Schifferklavier wogte die Welle der Begeisterung durch das ehrwürdige Kirchenschiff. „Ehrliche Arbeitslieder aus der christlichen Seefahrt – das hat Platz in der Kirche“ sagte beim ersten Konzert vor einigen Jahren unser Pastor Kai-Uwe Hecker.

Der Hamborger Veermaster-Song zur Melodie von Blow boy s blow from Californio, Sacramento ließ das Publikum schon bald mächtig mitsingen. An de Alster, an de Elbe, an de Bill und der berühmte Heid Kabel-Song vom Tüdelband … „klaun, klaun, Ä

ppel wolln wir klaun, ruck zuck übern Zaun“, ein Ohrwurm folgte dem anderen. Mit Einmal noch nach Rio, einmal nach Hawai ging es in die wohlverdiente Pause. Bei Stiftungswein und Alkoholfreiem wurde weitergesummt und geträumt. Eine der Zuhörerinnen hatte gar das Gefühl, einst selbst an Bord eines Windjammers um die Welt gereist zu sein, so sehr hatten die Lieder sie emotional gerührt.

Weiter ging es mit dem Harry Belafonte-Song I had a little girl in Kingstontown, Nordwind und La Paloma. Hart war einst die Arbeit an Bord in rauer See. Vieles geschah im Takt. Das Singen half. Und durstig waren die Matrosen: Nur Wasser zu trinken? „Wir brauchen Rum, Rum, Rum, sonst verdursten wir“ sangen die Tampentrekker. Dem sollte im Dankeschön der Stiftung St. Michael für einen rundum gelungenen Abend abgeholfen werden. Ewald Nill gab den Jungs eine Kiste Äpfel mit an Bord, damit sie die nicht mehr klauen müssen. Und Karin Heitmann beseitigte den Rum-Notstand und überreichte zwei Flaschen Jamaica-Rum. Nach stehenden Ovationen des Publikums, etlichen Zugaben und dem Song „what shall we do with the drunken Sailor“, vorgetragen vom Steller Jung Hartmut Großmann ging es für die Seebären zur Stärkung mit Würstchen und Kartoffelsalat ins nahe Gemeindehaus.

DE TAMPENTREKKER und das Publikum haben versprochen bald wiederzukommen. Die Stiftung wird es freuen. Das war ein kräftiger Beitrag zur Sicherung unserer Jugend-Diakonenstelle.

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