GOSPEL TRAIN Open Air auf dem Rathausplatz – mit dem Chor kam die Sonne

Junge Menschen aus verschiedenen Nationen durch Freude am gemeinsamen Singen vereinen – das ist die Idee von Chorleiter Peter Schuldt. 1999 als Schulchor gegründet und inspiriert durch den amerikanischen Kinohit „Sister act“ mit Whoopie Goldberg, begeistert GOSPEL TRAIN seither Kirchentage, Elbphilharmonie und Präsidentenempfänge. Und jetzt wieder die Fans der Steller Stiftungskonzerte.

Am 18. September zum 3. Mal in Stelle. Nicht in der voll besetzten Steller Kirche, sondern draußen auf dem Rathausplatz. Dunkle Regenwolken zogen auf, als das tüchtige Stiftungsteam die Besucherstühle aufbaute. So manchen Gast hielt das leider ab. Doch als der Chor in den schmucken weinroten Hemden zum ersten Ton ansetzt, bricht die Sonne durch Wolken. „Wenn Engel singen,…………“ begrüßt Chorleiter Schuldt sein Publikum und führt  das begeistert mitgehende Publikum mit Anekdoten durch das Programm.

Hosanna, Jesus died and rose again,” einst gesungen vom Soweto Gospel Chor, erklang zum Auftakt. Schöne Stimmen, jedes Chormittglied wegen der Corona-Bedingungen mit eigenem Mikrofon ausgestattet. 19 Monate nicht geprobt und keine Auftritte. Sichtbare Freude, dass es in Stelle wieder möglich ist. Und es klingt, als hätte es diese Pause nie gegeben. Respekt!

„Worthy is the lamb“, ebenfalls ein Gospel, folgt. Das hätte gut in die Kirche gepasst. Dann wird es filmisch: „Make my day“ aus einem Western mit Clint Eastwood. Jeder Titel hat einen seriösen, oft schicksalhaften Hintergrund, so auch  „Land unter“, der Grönemeyer-Hit nach der Flutkatastrophe in diesem Sommer. Oder der Titel „Freedom“ angesichts der Flüchtlingsströme und dem Desaster in Afghanistan. Großartig auch das Medley zu Titeln der Gruppe Queen „We are the champions“ oder die Liebeslieder „Hungriges Herz“ und „Photograph“. Und mitgesungen durfte auch zu „Lean on me“.

So war es wieder ein rundum gelungenes und mit viel Beifall aufgenommenes Konzert der Stiftung  St. Michael Stelle. Dank der Unterstützung der Sparkasse Harburg-Buxtehude blieb auch noch ein Überschuss für die diakonische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

 

 

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