Erbrecht-Chancen und Fallstricke – brillanter Vortrag von A. Paulisch

Rappelvoll war es am 4.9. im Gemeindehaus St. Michael. Mit diesem Thema hatte Amtsgerichtsdirektor i. R. Albert Paulisch offenkundig den Nerv der zahlreichen Zuhörer getroffen. So mancher brachte Probleme aus der eigenen Familie mit.

Mit überreicher Erfahrung aus einem prallen Berufsleben und einer gesunden Portion Humor ging Paulisch dieses unbequeme Thema an. Wer befasst sich zu Lebzeiten schon gern mit dem eigenen Tod und dessen Folgen? Sinn macht es, sonst ist Ärger vorprogrammiert.

Was geschieht, wenn kein Testament vorhanden ist? Was sieht die gesetzliche Erbfolge vor? Welche Steuern drohen im Erbfall? Kann ich das Testament auf einem ausgefüllten Formularvordruck aus dem Internet erstellen – nein: es muss handschriftlich sein! Oder man geht gleich zum Notar; das kostet zwar, aber man ist fachlich auf der richtigen Seite.

Wo bewahre ich das Testament auf – sicher nicht im Bilderrahmen, wo es erst nach Jahren gefunden wird. Am besten beim Amtsgericht hinterlegen. All diese Fragen skizzierte Paulisch an realen, meist selbst erlebten Beispielen, anschaulich, ernst und doch bisweilen wie eine Satire. Das kam an.

So wurde dieser Abend zu einem weiteren Farbtupfen in der Reihe der vielen verschiedenen Stiftungsveranstaltungen. Und etliche Besucher honorierten das mit einem Obolus zu Gunsten unserer Diakonenstelle.

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