Sechs mehr oder minder grauhaarige, aber jung gebliebene Lausbuben mit einer Menge Schalk unter der Mütze, dazu 1 Zaubergeige, 3 Gitarren, Kontrabass, Klavier, diverse Schlagzeuge, Carsten Meins mit Mandoline, Banjo und tiefer Bassstimme, dazwischen flotte Sprüche, auch auf Platt – das sind die APPELTOWN WASHBOARD WORMS. Seit 45 Jahren gibt es sie.
Am 12.9. waren unsere Freunde zum 9. Mal zu einem umjubelten Stiftungskonzert Gast in St. Michael. Ansteckende Lebensfreude pur für Besucher von jung bis alt. Selbst aus Hildesheim und Lübeck waren Fans dabei.
Mit dem flotten Auftaktsong We are the Appeltowns stellten sie sich vor. Es folgte ein Abstecher nach Irland mit Helmut Stuarnig, dem lustigen österreichischen „Zaubergeiger“, der mit seiner „halben“ elektrischen Geige, vor dem Publikum tanzend, die Besucher fasziniert. Irish Fiddle hieß sein Titel. Dass auch der angeblich einzige der mehr als 5,4 Millionen Norweger, der auf Platt singen kann, zur Band gehört, wurde beim Lied Wi mookt allens platt klar: Finn Olaf Walter an der Gitarre ist das. Es ist schon eine beeindruckende Band, die Bandleader Wolfgang Hilke, das Urgestein, ein ehemaliger Dorfschulrektor aus Appel da um sich versammelt hat. Land auf Land ab, im In – und Ausland spielen sie auf Stadtfesten, bei Geburtstagen und Jubiläen auf. Auch im Fernsehen waren sie schon zu sehen.
Whiskey in The Jarr, Ökomarkt und Moin, Moin Ann Kathrin hießen die nächsten Titel.
In der Pause gab es am Stiftungsstand Wein und Alkoholfreies, dazu leckeres Laugengebäck. Und CDs am Tisch der Band.
Mit einem turbulenten Piano-Duo von Klaus Lüerss und Mathias Meissner ging es danach weiter. Mit Down by the Riverside, Uns Opa, The Drunken Sailor, dem Rentnersong, dem emotionalen Kultsong Fenster der DDR-CITY-Band, und etlichen anderen Titeln, darunter viele von der Band selbst komponiert, folgten mehrere Ohrwürmer. Als Dank gab es aus der Hand von Pastorin Raphaela Gerlach-Waldow Schokoladiges für die jung gebliebenen Lausbuben. Es war ein weiteres umjubeltes Konzert u. a. zu Gunsten der Arbeit unserer jungen Diakonin Luisa Heckmann mit Kindern und Jugendlichen der Gemeinde.
Frohgestimmt und mit Vorfreude auf das 10. Wiedersehen irgendwann in den nächsten Jahren wurden die Besucher in den lauen Herbstabend entlassen.

