Hervorgehoben
Am 25. Oktober 1825 wurde Johann Strauss (Sohn) geboren – der Pop-Star des 18. Jahrhunderts. Zum Gedenken an den weltberühmten Komponisten des Kaiserwalzers, der Operette Fledermaus und unzähliger Tänze gaben Regine Münchow (Akkordeon) und Zaubergeiger Helmut Stuarnig am 1. November in St. Michael Stelle ein schwungvolles Konzert.
In flotter Folge erklangen der Frühlingsstimmenwalzer, die Märchenstadt am Donauufer (Wien) und der zackige Radetzky-Marsch (v. Strauss Vater). Dazwischen brachte Helmut Stuarnig mit seinem österreichischen Charme Anekdoten zu den einzelnen Musikstücken und er plauderte über die Strausssche Familie und die unzähligen Frauengeschichten von Vater und Sohn und deren dabei gezeugten Kinder. Der Sohn Johann wurde so berühmt, dass er auf der Weltausstellung In Boston/USA 1872 zwanzigtausend Musiker vor über hunderttausend Besuchern dirigieren durfte.
Auch die Einflüsse der Zeitgenossen Tschaikowski, Max Bruch und Jaques Offenbach fanden gebührende Erwähnung. Letzterer animierte Johann zur Operette Die Fledermaus. Mit An der schönen blauen Donau und dem Kaiser-Walzer klang ein bunter Konzertabend aus. Wie sagten etliche Besucher „Wer heute nicht dabei war, hat viel versäumt.“

